
Die Bundestierärztekammer empfiehlt:
• Auto als Backofen: Niemals ein Tier im geparkten Auto zurücklassen!
Temperaturen von über 70 Grad sind bei praller Sonne auf das Autodach schnell erreicht, da nützen auch eine Schale Wasser oder ein offener, kleiner Fensterspalt wenig.
• Schatten:
Käfige und Freigehege so stellen, dass die Tiere über den ganzen Tag immer auch einen Schattenplatz zur Verfügung haben. „Schlafhäuschen“ bieten keinen Schutz, denn sie heizen sich auf!
• Aktivität:
Spaziergänge und Auslauf lieber auf die Morgen- und Abendstunden verlegen.
• Wasser:
Der ständig frisch gefüllte Wassernapf ist überlebenswichtig und sollte mehrmals täglich kontrolliert und aufgefüllt und dabei auch mindestens einmal pro Tag gereinigt werden. Im warmen Wasser können sich Keime schnell vermehren und stellen eine zusätzliche Gefahr dar.
• Futter: Futterreste direkt nach dem Fressen entfernen, da sie schnell verderben und Erkrankungen hervorrufen können.
• Fell: Viele Tiere haben ein dichtes Fell, das sie vor Kälte gut schützt. Im Sommer kann dieses Fell hinderlich werden, denn es blockiert die Wärmeabgabe. Im Gegensatz zum Menschen können viele Tiere nicht oder nicht so ausgeprägt Schwitzen. Hunde hecheln, Katzen und Kaninchen lecken sich das Fell nass. Vögel sperren den Schnabel auf. All diese Aktivitäten erfordern viel Wasser.
• Scheren:
Langhaarige Hunde bei Bedarf scheren.
• Kämmen, Maden:
Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen häufiger kämmen und auf Fliegenmaden kontrollieren, denn Fliegen legen in zotteligem Fell gerne ihre Eier ab. Nach wenigen Stunden schlüpfen die Maden und können die Tier-Haut großflächig zerstören.
ACHTUNG HITZSCHLAG: Notfall – schnelles Handeln geboten!